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Liederabend Leonard Cohen mit Susan Borofsky

Liederabend Leonard Cohen mit Susan Borofsky

Veröffentlicht
12. Februar 2018

Tags
News 2018

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Veranstaltungstipp der CAG:

Sonntag, 25.02.2018 ab 16 Uhr
Alte Synagoge Essen
Edmund-Körner-Platz 1
D45127 Essen

Eintritt Frei

Susan Borofsky, Düsseldorf, Sängerin – Regiesseurin bei CAG
Yaromyr Bozhenko, Essen, Piano

Das Konzert moderiert PD Dr. Joseph L. Heid von der Universität Duisburg-Essen

Kooperation mit der Jüdischen-Kultusgemeinde Essen

Unterstützt durch den Zentralrat der Juden in Deutschland K.d.ö.R.

Am 7. November 2016 verstarb der in Montreal geborene Leonard Cohen. Er war Dichter, Romanautor, Maler und vor allem Musiker und Sänger. 1967 veröffentlichte er seine erste Schallplatte in der Tradition amerikanischer Folksongs. Seine melancholischen Lieder handeln von Tod, Liebe und Religion.

Zeit seines Lebens blieb er ein Grenzgänger und doch ein bewusster Jude, auch wenn er sich fünf Jahre lang in ein Zen-Kloster zurückzog. Die Stimmungen seiner Lieder sind geprägt von Selbstzweifel, Humor aber auch Selbstironie. "Hallelujah" und „Suzanne" wurden Welterfolge. Nach der Aufdeckung der Veruntreuung seines Vermögens durch seine Verwalterin im Jahr

2004 machte er wieder Tourneen durch die ganze Welt. 2009 gastierte er in Israel wo er als "Cohen" (als Priester) sogar das Publikum segnete. Seine letzten Lieder waren wieder mehr von der jüdischen Tradition geprägt. Bei einem sang sogar der Chor der orthodoxen jüdischen Gemeinde Scha'arei Schamajim (Tore des Himmels) aus Montreal mit.

Susan Borofsky ist in den USA aufgewachsen, studierte Gesang und Schauspiel an der Universität of Michigan und der Southern California University. Sie machte einen Master of Fine Arts. Sie sang am Broadway und in der New York City Opera. In einer liberalen jüdischen Gemeinde wirkte sie als Religionslehrerin und lernte Kantorin. 2006 zog sie mit ihrem Mann nach Deutschland und arbeitete bei der Internationalen Schule Düsseldorf. Sie gestaltet in der Jüdischen Gemeinde Duisburg liberale egalitäre Gottesdienste.

Yaromyr Bozhenko hat in Lviv (Lemberg) und an der Essener Universität der Künste bei Boris Bloch und Michael Roll studiert. Er hat Preise an Wettbewerben in Toronto, Bydgozcz und Yokosuka (Japan) gewonnen und war Stipendiat des ukrainische Zentrums für Talentförderung und des Staatspräsidenten. Er spielte in der Ukraine, Russland, Polen, Frankreich, Kanada und Japan und war auch am Klavier-Festival Ruhr 2004-2007 beteiligt.

Joseph L. Heid ist Historiker, Literaturwissenschaftler, Publizist, Promotion 1982 (Universität Duisburg), Habilitation 1993 (Universität Potsdam), Venia legendi für Neuere Geschichte. Zahlreiche Publikation zur deutschjüdischen Beziehungs- u. Literaturgeschichte und zum Ostjudentum.

Quellenangabe: http://www.essen.de

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