Testimonials: Sebastian Goertz

No Tags | News 2017

Ein durchdachtes Lichtkonzept gehört heute zur Inszenierung von Musicals bei CAG so selbstverständlich dazu wie unsere Darsteller und Musiker. Über viele Jahre hinweg hat sich dieser Bereich bei CAG nur sehr langsam weiterentwickelt und konnte dabei nie richtig durchstarten, da man keine Fachkompetenz in den eigenen Reihen hatte. Das hat sich grundlegend geändert, als sich mit dem Projekt „Die Drei Musketiere“ (2015) der Kontakt zu Sebastian Goertz ergab.

Sebastian, der seine Ausbildung zum Veranstaltungstechniker in Düsseldorf gemacht hat, kann als Vereinsmitglied der CAG seine Leidenschaft und Kreativität bei der Lichtplanung ausleben. Wie stark Sebastians Arbeit mit der Inszenierung der Regisseurin Mira Deuster verknüpft ist, zeigt sich immer wieder. Bei der CAG ist es schließlich nicht damit getan, die Bühne einfach nur blau oder rot zu färben – Häufig ist es nötig, einen Scheinwerfer auf den Punkt genau auszurichten oder einen Blackout zeitlich perfekt auf das Geschehen auf der Bühne, zum Beispiel einen Mord, abzustimmen. Die vielen kleinen Feinheiten und die Liebe zum Detail machen dabei einen großen Unterschied aus.

Bei den „Drei Musketieren“ waren über 300 Szenen mit tausenden Voreinstellungen für über 100 Scheinwerfer und Effekte am Lichtpult nötig, die alle einzeln programmiert werden mussten. Hier ist es natürlich von Vorteil, dass der gebürtige Lippstädter auch Musiker ist, denn dadurch ist er in der Lage, anhand des Notenmaterials die Einsätze seiner Technik genau auf die Musik abzustimmen. Im Sabattjahr 2015/2016 hat er im CAG-Orchester den Bereich Percussion übernommen. Für das „Dracula“-Projekt setzt er sich aber wieder an das Lichtpult und wir freuen uns schon heute auf ein zwar kostenspieliges, aber sicher nicht minder großartiges Lichtspektakel.

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